Säureschutz

HintergrundSaureschutzIm Säurebau kommen immer Beschichtungen zum Einsatz, wenn die Belastung durch Chemikalien, Temperatur oder Abrieb zu hoch für das Bauwerk ist.

Daher haben wir über Jahre ein System entwickelt, dass Ihnen den höchstmöglichen Schutz, wie er aus der Natur bekannt ist, bietet. Die Verwendung von reinen Silikaten, aus denen auch Glas oder Sand besteht, ermöglicht es Ihnen Ihr Bauwerk dauerhaft gegen größte Belastungen, wie z.B. konzentrierte Säuren oder Temperaturen bis zu 1350 °C, zu schützen.

Systembeschreibung

Unser System zum Schutz von Bauwerken gegenüber extremen Belastungen besteht aus verschieden Produkten.

Größere Unebenheiten und Ausbrüche sollten mit dem Reparaturmörtel Maleki-RM 500 oder der Bodenverlaufsmasse Maleki-BV 310 ausgeglichen werden.

Danach erfolgt die flächige Abdichtung. Für die reine Abdichtung verwenden Sie die silikatische Dichtungsschlämme Maleki-SWP 270. Für höhere Schichtstärken und Reprofilierungsarbeiten benötigen Sie unseren silikatischen Spachtel – und Fugenmörtel Maleki-SBS 860. Im Falle von Rohrleitungen oder Schächten nutzen Sie Maleki-SSM 860. Dieser Mörtel wird schnell im maschinellen Schleuderverfahren verarbeitet und erspart mühsame Handarbeit.

Als säure- und abriebbeständige Verschleißschicht empfehlen wir Ihnen den silikatischen Säureschutzmörtel Maleki-TPC 200. Der Mörtel ist extrem widerstandsfähig im pH-Bereich 0 – 14 und dient als optimale Endbeschichtung.

Im Bereich des Säurebaus mit keramischen oder anderen Belagsverlegungen bieten wir Ihnen ebenfalls hochwertige silikatische Produkte an. Nach der Abdichtung mit Maleki-SWP 270 erfolgt der Auftrag unseres silikatischen Fliesenklebers Maleki-SK 690 (Klasse C2 FTE). Der Fliesenkleber zeichnet sich wie alle anderen Silikatprodukte durch eine exzellente Säure- und Chemikalienbeständigkeit aus und vereint dies mit den Eigenschaften eines hochwertigen Dünnbettmörtels. Im Anschluss werden die Fugen mit dem silikatischen Fugenfüller Maleki-SF 30 verfüllt.

Die Systembeschreibung und die dazugehörige Abbildung zeigen einen möglichen Schichtaufbau. Die Notwendigkeit der einzelnen Schichten bzw. der einzelnen Produkte ist abhängig von den örtlichen Gegebenheiten und muss im Zweifelsfall vorher abgestimmt werden. Für jede Anwendung gelten die jeweiligen Informationen in den technischen Merkblättern.